Familienunternehmen

Auch wenn vielleicht nur ein Familienmitglied wirklich selbständig ein Unternehmen betreibt, so unterstützen doch alle Familienmitglieder das Unternehmen und helfen überall mit, wenn Bedarf ist.

Nachdem die Bedeutung von großen Familienunternehmen in Europa und den USA im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts abnahm, was vor allem mit den beschränkten Finanzierungsmöglichkeiten zusammenhing, gingen führende Wirtschaftshistoriker davon aus, dass die Tage der Familienunternehmen gezählt seien und Eigentümerkontrolle durch Managerherrschaft abgelöst werde. Jedoch gibt es heute immer noch Familienunternehmen in allen marktwirtschaftlich orientierten Ländern. Sie gelten sogar als die stabilisierende Kraft in Krisenzeiten. In vielen Ländern sind sie sogar die große (zahlenmäßige) Mehrheit der Unternehmen. Sie tragen oftmals zu mehr als der Hälfte des BruttoInlandProduktes(BIP) und der Beschäftigung bei.

Kleine Familienunternehmen bilanzieren über sehr viel längere Perioden als dies Kapitalunternehmen können, die von ihren Shareholdern abhängig sind. Zwar gelten sie als eher renditeschwach. Auch die Enge der Aktionsfelder vieler kleiner Familienunternehmen muss keinen Konkurrenznachteil darstellen: Oft teilen sie das Wertesystem ihrer lokalen Kunden und Lieferanten.

Merkmale

Das Familienunternehmen "Roderich Kuchem" (Haushalt- und Eisenwaren, Glas, Porzellan und Geschenke) ist stolz von der Kaufmannsfamilie Lohoff abzustammen!